Mit Kriegsbeginn in der Ukraine hab ich dieses Bild angefangen, was passiert dort mitten in Europa, ich bin fassungslos und beginne zu malen ... am Anfang ist es mehr ein wüten auf der Leinwand, die Schnelligkeit drückt sich in einem Strudel aus, falle immer wieder aus dem Bild herraus,  bekomme Angst es nicht halten zu können, das das Thema mich verschluckt, zu gross ist. 
Verwische, deckel zu, lege wieder frei! Plötzlich taucht in der Mitte eine Gemeinschaft auf, wie Menschen/Kinder/Wesen/Tiere zusammenkauern und durch das Zusammensein Wärme und Licht erzeugen, sich gegenseitig helfen! Das Rosa und ein grosser Spachtel hilft einwenig diesen Strudel, diese Schnelligkeit von Brutalität drumherum nicht anzuhalten, aber einwenig ab zu bremsen, im gleichen Atemzug tauchen die kleinen Wesen am untern Bildrand auf, springen aus meinem langen Pinsel, ducken sich, werden sichtbar und besuchen mich in meinem Atelier.
Ein Schauer überfliegt mich, ich/wir sind nicht alleine und auch die Drache oben geben ihr Bestes und versprühen ihr rosagelb!

Für die Maiausstellung im Kreativhaus Hinzerath habe ich ein neues Material für mich entdeckt. Da die Krisen in der Welt uns gerade so schütteln und Alles so gleichzeitig passiert, habe ich mich gefragt was für ein Material könnte das sein? Da ist mir der scharfkantige, brüchige Schiefer eingefallen und das zarte Japanpapier als Kontrast, wie ist es möglich diese unterschiedlichen Eigenschaften/Materialien in einem Bild zu verwenden...

Meine neusten persönlichen Auftragsbilder...siehe auch auf Home - Auftragsbilder

 

"Blau"

1x1m Acryl und Ölfarbe

 

"Meditation"

Holzraum 20x20cm
Collagentechnik mit Tusche und Naturmaterialien

Am Anfang
alles darf da sein und doch diese Fragen, 
was engt Dich ein,
was schnürt Dir den Hals zu,
wo darfst Du Du sein.
Es kitzelt mich, deine Sehnsuche nach Himmelsruhe!
Erst braucht es Erlaubnis,
ich lasse den Regenbogen, die vielen Farben hinter mir,
darf es wirklich nur Blau sein?
Aus Himmelblau wächst Mut,
ich dreh die ganze Leinwand, komm in Bewegung,
lege Untergründe frei und spüre Tiefe.
Veränderung ohne Auflösung oder Zerstörung,
der Unruhe nicht mit Aktivität begegnen,
erwachen und reduzieren.
Dann kam dieser Wunsch,
in der Farbe die Ruhe, das Monochrome zu finden!
Es klappt nicht, Schichten schimmern immer wieder durch
und jetzt?
Der letzte Schritt zeigt sich nicht,
ganz lange, ich ringe, Zeit verstreichen lassen,
Zeit schenken...
Ist es fertig?
Stelle das Bild ins Tageslicht,
ins grelle Atelierlicht,
immer ändert es sich!
Dann zwei Nägel
ich hänge es an die Wand!
Huch … das innere Hin und Her kommt zur Ruhe,
ja klar es ist hier nicht zu Hause!
Und erst in der Begegnung mit Dir,
werden wir wissen
ob unser Experiment geglückt ist und das Bild bei Dir ein Zuhause findet

In diesen Wandelzeiten habe ich gemerkt wie wichtig für mich das Jetzt geworden ist. So entstanden diese  "JetztMomente" mit Tusche und Buntstift gemalt.
12x12cm und 13x10cm (Nr.4/5) mit Glasrahmen  je 33,-

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.